Cavern Diver
Kursbeschreibung
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Der Cavern Diver Kurs ist die erste Stufe in der dreiteiligen Höhlentauch-Ausbildung, die mit dem Full Cave Brevet abschließt. Innerhalb des Kurses wird ausschließlich in Zone 1 und im Freiwasser getaucht und geübt. Das Verlassen der Tageslichtzone ist kein Bestandteil des Kurses.
Den Schülern wird ein erster Einblick in Höhlentauchtechniken vermittelt, die sie in die Lage versetzen, sichere Tauchgänge in Zone 1 durchzuführen.
Begrenzt werden die Tauchgänge durch eine max. Tiefe von 25 m. Der Weg an die Wasseroberfläche darf allerdings eine max. Wegstrecke von 50 m nicht überschreiten. Die Grotte darf keine Engstelle aufweisen. Der Hinweg in die Grotte ist immer auch der Rückweg. Durchquerungen und das Betauchen von Abzweigen innerhalb der Grotte sind nicht erlaubt. Die gesamte Ausbildung kann mit einem Mono-DTG mit mind. 10 l (2000 barl) absolviert werden; erforderlich ist ein Atemregler mit Octopus.
Bei Wassertemperaturen unter 10°C ist das DTG mit einem getrennt abstellbaren Doppelventil auszustatten. Die beiden kompletten Atemregler (1. und 2. Stufe) müssen die EN 250 Norm erfüllen. Zum Schutz vor Auskühlung ist bei diesen Temperaturen ein Trockentauchanzug einzusetzen. Während der Ausbildung ist es nicht notwendig, Nitrox als Atemgas zu verwenden. Sollte trotzdem Nitrox eingesetzt werden, ist ein Nitrox Basic Brevet Voraussetzung. Dekompressionspflichtige Tauchgänge sind während der Ausbildung nicht erlaubt.
Zone 1
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Kursvoraussetzungen
- Mindestalter: 17 Jahre
- Brevet: AOW Diver oder äquivalente Brevets
- Mindestens 35 geloggte Tauchgänge
- Mindestens 4 geloggte Nachttauchgänge
- Gültiger Nachweis über Tauchtauglichkeit
Empfohlen: Tauchsicherheit und Rettung
Kursinhalte
Theorie
- Standards/Sicherheitsregeln in Zone 1
- Zusatzausrüstung für Tauchen in Zone 1
- Archimedisches Prinzip
- Tauchgangsberechnung
- Höhlenpläne
- Physiologie und Psychologie beim Caverntauchen, Druckausgleich
- Umweltaspekte und Schutz von Höhlen
- Verhalten bei schlechter Sicht
- Verschiedene Höhlentauchtechniken
- Einsatz von Reels und Schneidwerkzeugen
- Notfallmanagement und Rettungskette
Praxis
- Selbständiges, korrektes Ausrüsten und Anpassen der Ausrüstung an die Bedingungen in Zone 1 (nach Standards)
- Zudrehen und wieder Aufdrehen der/des Flaschenventile/s (Ventilmanagement) in angemessener Zeit (Shut-Down-Drill) im Freiwasser
- Korrektes Verlegen einer Leine, beginnend vom Eingang der Grotte ca. 15 – 20 m; in Zone 1
- Tauchen ohne Licht entlang einer verlegten Leine (mit abgedunkelter Maske); Distanz ca. 40 bis 50 m (Gruppen oder Partnerübung) im Freiwasser
- Out-Of-Air-Situation, Tauchen ca. 40 - 50 m zum Ausgang der Grotte bis an die Wasseroberfläche mit Sicherheitsstop auf 3 Meter; Atmung erfolgt über Zweitautomat des Partners; sowohl als Spender und Empfänger im Wechsel; Zone 1 und Freiwasser
- UW-Distanzschwimmen 200 - 300 m in einer Tiefe von 10 - 20 m; Zeit max. 25 min im Freiwasser
- Einhalten der Standards und Sicherheitsregeln
Ausrüstung
- 1 Safety-Reel
- 1 Ersatzmaske
- 1 Hauptlampe (Brenndauer ca. 1,5 Std.)
- 1 Back-Up-Lampe (Brenndauer ca. 1,5 Std.)
- 1 Schneidwerkzeug (Zange, Cutter, Messer) gesichert
- 1 Trockentauchanzug (bei Wassertemperaturen unter 10°C)
- 1 DTG mit Doppelventil (bei Wassertemperaturen unter 10°C)
- 2 komplette Atemregler nach EN 250 (bei Wassertemperaturen unter 10°C)
Kursorganisation
Kursdauer und Ablauf
- Der Kurs wird nach der jeweils gültigen Training Record Card durchgeführt
- Mindestens 4 Tauchgänge in 2 verschiedenen Grotten innerhalb der Zone 1
- Vor und nach jedem Tauchgang Briefing/Debriefing
- 2 x 1,5 Stunde Theorieunterricht
- Theorieinhalte können auch während der Briefings vermittelt werden
- Theorieprüfung 30 min (Multiple Choice)
Ausbilderqualifikation
Brevetierung
- Barakuda Karte
- CMAS.CH Karte (Anforderungs Unterschiede)
Kurstermine: Hier
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